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Subsystem Kontakteintrag

Das Subsystem Kontakteintrag übernimmt im Kontext der Kontakthistorienverarbeitung folgende zentrale Aufgaben:

  • Bereitstellung zusätzlicher kontakthistorienrelevanter Metadaten
  • Diese erweitern die bereits auftragsbezogen bereitgestellten Metadaten
  • Ausführung von Prozessen zur Erstellung von Kontakthistorieneinträgen
  • Steuerung der Übergabe und des Starts des Kontakthistorienprozesses in angebundenen Zielsystemen

Es ist möglich, innerhalb eines Systems mehrere Kontakteintrag-Subsysteme parallel zu konfigurieren, um mehrere Zielsysteme (1:n) anzusprechen.

Feste Konfigurationsparameter

Feld Beschreibung
Typ Auswahl des Subsystem-Typs. Für dieses Subsystem ist der Typ Kontakteintrag fest vorgegeben.
EndpointName Eindeutige technische Bezeichnung des Prozesses (Endpoint), der für die Erstellung eines Kontakthistorieneintrags aufgerufen wird. Der Endpoint definiert die konkrete Integrationslogik (z. B. REST-Aufruf, Writer-Komponente).
StornoEndpointName Eindeutige technische Bezeichnung des Prozesses (Endpoint), der im Falle einer manuellen Stornierung ausgeführt wird. Dieser Prozess dient dazu, bereits erzeugte Kontakthistorieneinträge fachlich oder technisch zurückzunehmen bzw. zu stornieren.
Erfordert Signierung Steuert, ob vor der Verarbeitung eine digitale Signierung erforderlich ist. Ist die Option aktiv, wird ein konfiguriertes Subsystem (innerhalb des gleichen verbundenen Systems) vom Typ Signierung vorgeschaltet. Der zugehörige Endpoint wird vor dem Kontakteintrag-Prozess ausgeführt.
Aktivierungs-Bedingung Definiert eine logische Bedingung, die bestimmt, ob der konfigurierte Prozess zur Erstellung eines Kontakthistorieneintrags ausgeführt wird. Die Bedingung kann auf alle im Prozesskontext verfügbaren Metadaten zugreifen. Die Syntax wird im Bereich Verbundene Systeme separat beschrieben.

Erweiterte Konfiguration

Zusätzlich zu den festen Parametern kann das Subsystem über folgende Mechanismen erweitert werden:

  • Konfigurations-Templates
  • Status-Update-Templates

Konfigurations-Templates

Über Konfigurations-Templates können zusätzliche, frei definierbare Felder bereitgestellt werden.

Diese Felder:

  • erweitern die Vorlageneigenschaften dynamisch
  • stehen im Kontext des jeweiligen verbundenen Systems zur Verfügung
  • können für die Steuerung der Kontakthistorienlogik oder zur Übergabe zusätzlicher Metadaten genutzt werden
  • ermöglichen über die Aktivierung der Eigenschaft Erzeugen (Checkbox in den Vorlageneigenschaften) die gezielte Steuerung, ob der zugehörige Prozess ausgeführt wird

Status-Update-Templates

Status-Update-Templates ermöglichen die Definition von Rückmelde- und Statusverarbeitungslogiken im Zusammenhang mit der Erstellung von Kontakthistorieneinträgen.

Dies umfasst z. B.:

  • Verarbeitung von Rückmeldungen externer Systeme
  • Aktualisierung von Statusinformationen im Prozesskontext
  • Weiterverarbeitung in nachgelagerten Prozessen

Technischer Hinweis

Die konkrete Funktionalität des Subsystems wird maßgeblich durch die konfigurierten Endpoints bestimmt.
Das Subsystem selbst stellt die Konfigurationsstruktur und Steuerlogik bereit, während die eigentliche Verarbeitung in den referenzierten Prozessen erfolgt.

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